Zehn Jahre Wuppermann in Tschechien und Spatenstich für Erweiterungsbau

Spatenstich für Erweiterungsbau

Leverkusen/Holýšov, 21. Juni 2011
Im Jahr 2000 hat die Wuppermann-Gruppe mit der Grundsteinlegung der Wuppermann Kovotechnika s.r.o. (WKt) im tschechischen Holýšov den ersten Schritt nach Osteuropa unternommen. Nun feiert der Standort nicht nur seinen zehnten Geburtstag, sondern auch den Baubeginn einer neuen Produktionshalle. Seit der Grundsteinlegung am 14. Juli 2000 und dem Produktionsbeginn im darauf folgenden Jahr ist der Standort stetig gewachsen. Heute sind knapp 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dem tschechischen Standort tätig, der auf Blech- und Rohrbearbeitung spezialisiert ist und Blechzuschnitte, Abkantteile, Rohr- und Blechkomponenten sowie Schweißkonstruktionen herstellt und auch die Pulverbeschichtung übernimmt. Gründe für den Bau eines Standortes in Osteuropa gab es für Wuppermann viele. Vor zehn Jahren ging es vor allem darum, lohnintensive Tätigkeiten in Osteuropa kostengünstiger und damit wettbewerbsfähig produzieren zu können und gleichzeitig die osteuropäischen Märkte zu erschließen. „Für den Standort Holýšov haben wir uns vor allem aus logistischen Gründen entschieden. Einerseits wollten wir den Standort aufgrund der Lohnentwicklung nicht zu nah an der Stadt Pilsen gründen, andererseits war uns eine möglichst gleiche Entfernung zu unseren Werken in Burgbernheim in Deutschland und in Altmünster in Österreich sehr wichtig. Außerdem haben wir vom damaligen Bürgermeister Herrn Kralik in Holýšov große Unterstützung erhalten“, erzählt Gerhard Hörletseder, einer der Geschäftsführer des tschechischen Standortes. In den letzten zehn Jahren hat Wuppermann mehr als zehn Millionen Euro in den tschechischen Standort investiert, unter anderem in eine Pulverbeschichtungsanlage, einen Produktionsbereich zur Blechverarbeitung mit zwei Flachlasern, Abkantbänke, ein Fräszentrum und einen Rohrlaser. Bis Ende 2013 plant Wuppermann weitere vier Millionen Euro unter anderem in den Neubau einer weiteren Produktionshalle zu investieren, die eine Größe von 2700 m2 umfassen und weiteres Wachstum ermöglichen wird. Während die WKt bisher vor allem für ihre Schwesterwerke in Deutschland und Österreich produziert hat, nimmt in den letzten Jahren die Gewinnung eigener Neukunden in Osteuropa an Bedeutung zu. „Darüber freuen wir uns natürlich besonders, da die Erschließung osteuropäischer Märkte für uns ein wichtiges Ziel ist, um weiteres Wachstum zu generieren“, sagte Dr. Arnd Schaff, Vorstandsmitglied der Wuppermann AG und verantwortlich für den Geschäftsbereich Technische Produkte. Das zehnjährige Firmenjubiläum und der Spatenstich für die neue Produktionshalle wurden am Freitag, den 17. Juni mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wkt sowie Angehörigen und internationalen Gästen gefeiert.