Feuerverzinkter Bandstahl

Wir verarbeiten Vormaterial zu verzinktem Bandstahl mit Zinkauflagen zwischen 50 und 1.200 g/m2, das entspricht einer Zinkschichtdicke von 3,5 µm bis 84 µm. Dabei richten wir Maßtoleranzen und Stahlsorten genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden aus. An unseren Verarbeitungsstandorten für Flachstahl verfügen wir über leistungsfähige Längsteilanlagen, in denen wir Banddicken von 0,95 bis 6,00 mm in Breiten von 20 – 1.650 mm verarbeiten.

Detaillierte Informationen zu den Lieferprogrammen unserer Feuerverzinkungswerke finden Sie rechts.

Einzelheiten zu den Maßen, Stahlgüten und Toleranzen

Stahlsorten
Weiche Stähle zum Kaltumformen EN 10346
DX51D+Z;  DX52D+Z;
Stähle für die Anwendung im Bauwesen EN 10346
S220GD+Z;  S250GD+Z;  S280GD+Z;  S320GD+Z;  S350GD+Z;  S390GD+Z;  S420GD+Z;  S450GD+Z; 
Stähle mit hoher Dehngrenze zum Kaltumformen EN 10346
HX260LAD+Z;  HX300LAD+Z;  HX340LAD+Z;  HX380LAD+Z;  HX420LAD+Z;  HX460LAD+Z;  HX500LAD+Z
Besonderheiten* Sonderstahlsorten sowie Stahlsorten mit Sonderlegierungen (z.B. >S500GD, >HX550LAD) auf Anfrage verfügbar

*) nicht in Norm EN 10346

Grenzabmasse und Formtoleranzen
Banddicken 1,5 - 6,00 mm gemäß EN 10143
Bandbreiten 20 - 1.650 mm gemäß EN 10143
Besonderheiten Engste Dickentoleranzen bis +/- 0,02 mm

Zinkauflagen
Auflagemassen 50 - 1.200 g/m2
Zusammensetzung der Überzüge Z (Reinzink)
ZM (Zink-Magnesium)
Ausführung des Überzugs M (kleine Zinkblume)
Oberflächenarten A (übliche Oberfläche)
B/C (nachgewalzte Oberfläche)
Option: verzinkte Längskanten ab 58 (50**) - 420 mm Bandbreite
ab 600 - 1.650 mm Bandbreite
Differenzverzinkung der Bandoberflächen im Verhältnis bis max. 2:1

**) auf Anfrage

Oberflächenrauigkeit
Dressierte oder egalisierte Oberfläche bis 6,00 mm Banddicke
Ausführung der Oberfläche auf Anfrage (besonders glatt/glatt/matt/rau)

Arrondiertes Band
Banddicken 1,50 - 6,00 mm
Kantenform (**)

**) auf Anfrage

Was wird unter „Feuerverzinken“ verstanden?

Das „Feuerverzinken“ beschreibt metallisches Beschichten von Stahloberflächen durch Eintauchen in ein schmelzflüssiges Zinkbad (bei etwa 450°C). Man unterscheidet zwischen diskontinuierlicher Stückverzinkung und kontinuierlicher Bandverzinkung. Letzteres Verfahren wird bei Wuppermann zur Erzeugung von feuerverzinktem Bandstahl eingesetzt.

Warum wird Stahl feuerverzinkt?

Stahl wird feuerverzinkt, um ein Bauteil vor Korrosion (Rost) zu schützen. Unter normalen Bedingungen schützt die dünne Zinkschicht den Stahl mehrere Jahrzehnte. Konkurrenzfähige Herstellkosten, Langlebigkeit und weitgehende Wartungsfreiheit der feuerverzinkten Oberflächen machen diese Korrosionsschutzmaßnahme sehr wirtschaftlich. Damit einhergehend werden auch kostbare Rohstoffressourcen und dadurch sowohl Umwelt als auch Klima geschont.

Wie funktioniert das kontinuierliche Feuerverzinken?

Beim kontinuierlichen Feuerverzinken wird endlos aneinandergeschweißtes, vorgereinigtes Stahlband stetig durch ein schmelzflüssiges Zinkbad geführt. Dabei wird die Stahloberfläche beidseitig gleichmäßig mit Zink benetzt. Ein System aus Abstreifdüsen direkt nach dem Zinkbad sorgt für eine konstante Auflagendicke und eine optisch homogene Oberflächenstruktur. Abgekühlt auf Umgebungstemperatur und mit einem konservierenden Oberflächenfinish versehen, wird das verzinkte Breitband schließlich auf die gewünschte Länge geschnitten, zu ringförmigen „Coils“ aufgehaspelt und zum Kunden geliefert.

Warum eignet sich Zink als Korrosionsschutz?

Zink schützt Stahl sehr gut gegen Korrosion. An der Oberfläche des verzinkten Bauteils bildet sich infolge von Bewitterung die sogenannte Passivierungsschicht. Das ist eine, das Bauteil schützende Deckschicht, die durch Wind und Wetter im Laufe der Zeit abgetragen wird. Diese erneuert sich aber ständig durch das darunter befindliche Zink solange, bis dieses vollständig verbraucht ist. Auch mechanische Beschädigungen am verzinkten Bauteil (z.B. Kratzer) sind vor Korrosion geschützt. Gemäß der elektro-chemischen Spannungsreihe der Elemente ist Zink im Vergleich mit Eisen bzw. Stahl das „unedlere“ Metall und geht unter bestimmten Bedingungen in Lösung. Es „opfert“ sich quasi und schützt damit den Grundwerkstoff Stahl im Bereich beschädigter Stellen.

Kann feuerverzinkter Stahl rosten?

Feuerverzinkter Stahl beginnt zu rosten, sobald die Zinkschicht vollständig verbraucht ist. Das passiert in den meisten Anwendungsfällen erst nach jahrzehntelangem Einsatz. Generell gilt: Je dicker die Zinkauflage des feuerverzinkten Stahls ist, desto korrosionsbeständiger ist er, d.h. desto länger bleibt der Stahl rostfrei. Die Dauer der Korrosionsschutzwirkung hängt also maßgeblich von der Zinkschichtdicke ab. Ein weiterer wesentlicher Einflussfaktor sind die atmosphärischen Umgebungsbedingungen, denen das Bauteil ausgesetzt ist.

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